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Fußball-Mannschaft der Georg Büchner Schule

         
   

Deutschland ohne Fußball ist wie Schule ohne Lernen. Fußball ist der Mannschaftssport Nummer Eins und verbindet weltweit alle Freunde des runden Leders durch Spaß und sportliches Engagement. Deshalb sind es diese zwei Eigenschaften, die die Torpfosten unseres Fußball-Projekts bilden. Als letztes, a­­­­­­­­­­­­ber wichtigstes Bauteil, schwebt - gleich einer Torlatte - die Fairness über allen Aktionen und Ideen der Fußballmannschaft der Georg Büchner Schule.

Jeden Freitag um 11:00 Uhr treffen sich die Mitglieder der Fußballmannschaft auf dem Sportplatz des TSV Wolfsangers, der uns dankbarerweise seine Anlage zur Verfügung stellt und die aus einem Hartgummiplatz in Hallenfeldgröße, einem Ascheplatz in Kleinfeldgröße und einem Großfeld in originaler Form besteht. Je nach Wetterlage werden unterschiedliche Bodenbeläge gewählt.

Dank einer großzügigen Spende des Vereins „Zahnärzte und Patienten helfen Kindern in Not“ sind wir in der Lage, bis zu elf Schüler mit einer kompletten Fußballmontur auszustatten. So erscheinen die meisten Schüler im Dress der Georg Büchner Schule mit passenden Schuhen oder in ihren eigenen Sportsachen.

Trainer der Mannschaft und Verantwortliche sind Kurt Sogel sowie Damian Keller. Als nicht mehr aktiv-spielender Handball-Semiprofi und großer Fan des Fußballs ist der Lehrer Kurt Sogel eine richtungsweisende Instanz in Fragen des Profisports, der Taktik und Motivation der Schüler. Damian Keller ist an der Schule hauptsächlich mit dem Lehren von Sport- und Mathematikunterricht beschäftigt. Neben dem Trainerduo mit Kurt Sogel ist er auch im Trainergespann der Fußballmannschaft der „Ambulanten Jugendhilfe“ des AKGGs, gemeinsam mit Klaus Nulle, tätig.

Die zwei Schulstunden Fußball wöchentlich sind in zwei Teile gegliedert, einem Trainingsteil und einem Spielteil; zu Beginn des ersten Teils begrüßen die Trainer die Mannschaft und stellen das aktuelle Trainingsprogramm vor. Fast immer beginnt diese Einheit mit dem Warmlaufen auf dem Großfeld oder anderen leichten Aufwärmübungen. Im Anschluss werden meist eine oder zwei Übungen zu den Bereichen Passen, Torschuss, Zweikampf oder Standardsituation trainiert. Nachdem das Training absolviert ist und die Schüler ausreichend vorbereitet sind beginnt um circa 11:45 Uhr die Spielphase. Zu dieser Uhrzeit stoßen meist noch andere Schüler der Georg Büchner Schule zur Mannschaft hinzu, die gerade aus dem Mathematikunterricht oder anderen Unterrichtsfächern kommen.

Mit dem Einteilen der Mannschaften beginnt die zweite, heiße Phase des Projekts und das anschließende Spiel besteht meist aus zwei mal 20 Minuten Spielzeit mit einer fünf minütigen Pause, in der Kurt Sogel die Schüler oft mit Durststillern oder auch schon mal ganzen Eimern voller Wasser versorgt. Innerhalb der zweiten Phase übernimmt Damian Keller meistens die Funktion des Schiedsrichters, um das höchstmögliche Maß an Fairness und Einhaltung des Regelwerks zu gewährleisten.

Auch wenn es keine Spiele um den Weltpokal sind, so „strotzen“ die Schüler vor Engagement und Willen zum Siegen und verlangen eine unparteiische Spielleitung mit entsprechenden Entscheidungen wie Fouls, Freistößen, gelben Karten oder Strafstößen.

Im Ganzen ist der Ablauf des Projekts nah an ein fußballübliches Vereinsleben und dort gängigen Praktiken angelehnt. Dadurch soll talentierten, aber auch schwächeren Schülern, die zu schüchtern oder zunächst nicht selbstbewusst genug sind, die Möglichkeit eröffnet werden, Vertrauen in die eigene Person sowie ihre sportliche Leistung zu gewinnen, um einen optionalen Einstieg in einen Verein ihrer Wahl zu erleichtern.

Ältere Schüler spielen gemeinsam mit Jüngeren gegen gleichwertige Teams und erlernen so, dass der gegenseitige Respekt nicht altersabhängig ist. Dies alles geschieht in einem pädagogisch schützenden und vorbereitenden Rahmen, im Einklang mit dem sportlichen Wettstreit und der Fairness.

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