Gewaltprävention
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Gewaltprävention



Ansprechpartner / Flyer

Robert Moos Gewaltprävention und Jugendstraffälligenhilfe

Robert Moos
Franzgraben 58
34125 Kassel

Tel.: 05 61 - 2 02 72 11 - 20
Mobil: 01 51 - 19 48 28 66
eMail: robert.moos@akgg.de

Sprechzeiten: Mittwoch 9.00 bis 12.00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung

Gewaltprävention und Jugendstraffälligenhilfe

Schwitzen statt Sitzen - Sozialpädagogisch betreute Arbeitsweisung

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Soziale Erfahrungskurse (SEK)


Kurzbeschreibung
Soziale Erfahrungskurse sind ein spezielles, gemischtgeschlechtliches Gruppenangebot, das unter dem Gesichtspunkt des sozialen Lernens durchgeführt wird.
Die TeilnehmerInnen sind Erst- oder WiederholungstäterInnen mit verschiedenen Delikten leichter bis mittlerer Schwere.

Die Gruppengröße liegt im Durchschnitt bei 10 TeilnehmerInnen.
Unsere Kurse sind auf ein langes Wochenende angelegt und umfassen insgesamt 18 Gruppenstunden.
Im Zentrum steht eine erlebnispädagogische Tagesaktivität, die von den TeilnehmerInnen Interaktion und Kooperation fordert.

Unter didaktischer und methodischer Anleitung durch zwei sozialpädagogische GruppenleiterInnen werden gesprächs-, handlungs- und erlebnisorientierte Elemente eingesetzt.
Die Zielsetzung der Kurse ist, neben der Erweiterung der persönlichen und sozialen Handlungskompetenzen der TeilnehmerInnen, eine Besprechung und Aufarbeitung der begangenen Straftat(en) in der Gruppe.

Die inhaltlichen Themen der Sozialen Erfahrungskurse sind daher von der Zusammensetzung der Gruppe und den zugrunde liegenden Straftaten abhängig.
Häufige Schwerpunkte sind die Themenbereiche "Jugend und Gewalt" sowie Eigentums- und Betrugsdelikte.
 


Zielgruppe

  • Straffällig gewordene Jugendliche / junge Volljährige
  • als Erst- oder Wiederholungstäter mit verschiedenen Delikten leichter bis mittlerer Schwere, i.d.R. in Verbindung mit einer richterlichen Auflage
  • mit Bedarf an Förderung des Sozialverhaltens zur Prävention weiterer Straftaten

Alter
14 bis 21 Jahre

Rechtsgrundlage
Hilfe zur Erziehung gemäß
§§ 27 SGB VIII bzw. 41 i.V.m.
§ 29 SGB VIII, Soziale Gruppenarbeit i.V.m.
§ 10 (1) 6. JGG, Auflage

Kosten
Kurspauschale für 10 TeilnehmerInnen

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Gefangene helfen Jugendlichen

Präventionstag in der JVA-Wehlheiden
Der Präventionstag für jeweils 8 männliche Jugendliche und Heranwachsende ist ein Kooperations-
projekt zwischen der Justizvollzugsanstalt Kassel-Wehlheiden, den Jugendämtern der Stadt und des Landkreises Kassel, der Richter- und Staatsanwaltschaft des Amtsgerichtes/Landgerichtes Kassel, des Gustav-Radbruch-Vereins Kaufungen e.V. und der Jugend-Straffälligenhilfe des AKGG.

Die Jugendlichen besuchen den "Knast auf Probe". Sie werden unter (fast) authentischen Bedingungen für ca. 5 Stunden aufgenommen, Zelleneinschluss und Abendessen inklusive.

Ein längeres Gespräch mit ausgewählten Langzeitinsassen des Gefängnisses steht im Zentrum dieses Besuches.

Verbindlicher Bestandteil des Präventionstages ist außerdem eine jeweils 1-2 stündige Vorbesprechung sowie die zeitnahe Nachbesprechung in der Gruppe.

Die Maßnahme wird in der Regel als richterliche Einzel- oder Zusatzauflage verhängt.

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Anti-Aggressivitäts-Training (AAT)®

Kurzbeschreibung
Das AAT® ist als Gruppenkurs für durchschnittlich 8 strafmündige TeilnehmerInnen angelegt, die in erheblicher Weise durch gewalttätige Verhaltensweisen und Delikte aufgefallen sind. Die Gruppe trifft sich in wöchentlichem Abstand zu 20 Sitzungen à 3 Stunden.

Allgemeine Zielsetzung ist eine Einstellungs- und Verhaltensänderung sowie zukünftige Gewaltverminderung/-vermeidung.

Das AAT® ist ein Verhaltens- und Persönlichkeitstraining für gewaltbereite und gewalttätige junge Menschen. Die Täter werden sehr persönlichkeitsnah und mit einer hohen Intensität mit ihren Taten sowie den daraus resultierenden Konsequenzen konfrontiert. Alle Rechtfertigungsversuche werden radikal in Frage gestellt.

Das Training wird auch speziell für weibliche Teilnehmerinnen und deren geschlechtsspezifische Hintergründe angeboten.

Zielgruppe

  • Gewalttätige Jugendliche / junge Volljährige, die in ihrem sozialen Umfeld, in Cliquen und Gruppen wegen Gewalttätigkeit und/oder Körperverletzung mehrfach aufgefallen bzw. auch gerichtlich belangt worden sind.
  • Sie sind in der Regel bei der Entwicklung von gleichberechtigten sozialen Kontakten und Kompetenzen gescheitert, die Integration in soziale Gruppen und Vereine ist zumeist misslungen.
  • Sie haben nur eine sehr geringe Impulskontrolle, kaum Frustrations- und Provokationstoleranz und wenig Kompetenzen im Umgang mit konfliktträchtigen Situationen.


Alter
14 bis 21 Jahre


Rechtsgrundlage
Hilfe zur Erziehung gemäß
§§ 27 SGB VIII bzw. 41 i.V.m.
§ 29 SGB VIII, Soziale Gruppenarbeit i.V.m. 
10 (1) 6. JGG, Auflage

Kosten
Teilnehmerpauschale

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Interkulturelles Soziales Kompetenztraining ISK in Kooperation mit der Buntstift GmbH

Die Basis für erfolgreiche interkulturelle Kommunikation ist emotionale Kompetenz und interkulturelle Sensibilität.

ISK vermittelt diese Fähigkeiten an verhaltensauffällige SchülerInnen der Kasseler Produktionsschule, eingebettet in ihr Gesamtcurriculum. Es ist ein gezieltes, verhaltensorientiertes, zeitlich begrenztes Training zur Schärfung der Fremd- und Selbstwahrnehmung von Jugendlichen mit divergierendem Verhalten.

ISK findet in Gruppen von maximal 10 TeilnehmerInnen in wöchentlichem Abstand als jahresbegleitende Veranstaltung mit bedarfsorientierten Zusatzmodulen statt.

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Sozialpädagogisch betreute Arbeitsweisung / "Schwitzen statt Sitzen"

Das Projekt

Für die Integration von straffällig gewordenen Jugendlichen wurden dem AKGG Projektmittel aus dem Bundesprogramm „XENOS“ des BMAS und des ESF gewährt.
Unser Kooperationspartner ist die Jugendgerichtshilfe der Stadt Kassel. Das Jugendamt ist an der Ko-Finanzierung beteiligt. Innerhalb der nächsten 3 Jahre können pro Jahr ca. 35 Jugendliche ihre 5-wöchige Arbeitsweisung bei dem kooperierenden Träger, der Jugendberufshilfe „BuntStift gGmbH“, ableisten und dort einen Ressourcencheck durchlaufen.

Darüber hinaus haben die Jugendlichen auf Grund ihrer krisenhaften Lebenssituation einen individuellen Betreuungs- und Klärungsbedarf, dem durch ein persönliches Coaching Rechnung getragen wird. Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl der Teilnehmer/ innen sollen gestärkt und ihnen Wege zum Legalverhalten und zur Entwicklung von berufs- und alltagsbezogenen Kompetenzen aufzeigt werden.

In der übrigen Zeit des Kurses werden die TeilnehmerInnen entsprechend ihren Fähigkeiten und Ressourcen in  erschiedenen Berufsfeldern der "BuntStift" gGmbH angeleitet und beschäftigt und leisten so die vorgesehenen Stunden der Arbeitsweisung ab. www.buntstift-kassel.de

Die Durchführung
Im Projekt „Schwitzen statt Sitzen“ wird jede/r jugendliche Straftäter/in persönlich angesprochen und motiviert, die 5-wöchige Projektteilnahme / Arbeitsweisung zur Klärung der eigenen Ressourcen zu nutzen, um die Zugangsvoraussetzungen zu Arbeit oder Qualifi zierung und Ausbildung zu verbessern bzw. zu schaffen.

Der zuständige Coach (für die Durchführung verantwortliche/r Mitarbeiter/in des AKGG) stellt auf dem Hintergrund der individuellen Biografi e einen persönlichen Bezug zum Jugendlichen / jungen Erwachsenen her und lernt die aktuelle Lebenssituation sowie die besonderen Problemlagen des jungen Menschen kennen.

Bei der Aufnahme wird der Vermittlungsstand der AFK bzw. der Agentur für Arbeit erhoben und der zuständige Coach nimmt Kontakt zum jeweiligen Sachbearbeiter auf.

Die Teilnehmer/innen werden grundsätzlich bei der Zusammenarbeit mit der der AFK bzw. der Agentur für Arbeit unterstützt.

Die Zielgruppe
Die Zielgruppe für dieses Projekt sind bildungsbenachteiligte jugendliche Straftäter/innen, in der Regel im Alter zwischen 16 und 21 Jahren, die wegen nicht unerheblicher bzw. wiederholter Straftaten die richterliche Weisung erhalten haben, (gemeinnützige) Arbeitsstunden in größerem Umfang abzuleisten.

Zumeist ist die Erfüllung der Weisung auch die letzte Chance, einen Jugendarrest oder den Vollzug einer Jugendstrafe zu vermeiden.

Die Teilnehmer/innen haben nach unseren Erfahrungen zu mehr als 60% keinen Hauptschulabschluss.

Die Zielgruppe ist gekennzeichnet durch:

  • nicht ausreichende Tagesstruktur
  • drohende Verwahrlosung
  • mangelnde soziale Bindungen
  • geringe gesellschaftliche Anerkennung
  • fehlende berufl iche Perspektive
  • drohende weitere Delinquenz


Sie haben auf Grund ihrer krisenhaften Lebenssituation einen individuell zugeschnittenen Betreuungs- und Klärungsbedarf.

Alter
14 bis 21 Jahre

Rechtsgrundlage
Hilfe zur Erziehung gem. 
§§ 27 (2 u. 3) oder 41 SGB VIII
i.V.m. § 10 (1) JGG, Weisung


 




 

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Coolness-Training (CT)®


Kurzbeschreibung
Das CT® ist ein Präventivangebot für Kinder und Jugendliche.
Der Trainingskurs besteht i.d.R. aus 16 Sitzungen à 90 Minuten, jedoch können auf Anfrage auch Projekte mit Kooperationspartnern wie Schulen etc. gestaltet werden.
Umfang und Teilnehmer werden dann auf die Gegebenheiten abgestimmt.
In Gruppen von mindestens 8 TeilnehmernInnen wird auffälliges Sozialverhalten wie Mobbing und Gewalt bearbeitet.

Durch eine Vielzahl von Interaktionsspielen und Methoden wird die Selbst- und Fremdwahrnehmung gefördert und bewusster gestaltet sowie angemessenes soziales Verhalten mit Spaß und Aktion anschaulich gemacht und eingeübt.

Zielgruppe

  • Gewalttätige Kinder, die in ihrem sozialen Umfeld, in Cliquen und Gruppen durch Gewalttätigkeit mehrfach aufgefallen sind. Insbesondere als aggressive, manipulierende Leitfiguren, gewaltbereite Mitläufer und aggressive Einzelgänger stören sie das soziale Miteinander und wirken sich negativ für die psychische und soziale Entwicklung ihrer Opfer aus.
  • Sie selbst scheitern dabei häufig bei der Entwicklung von angemessenen sozialen Kontakten und Kompetenzen und ihre soziale Integration misslingt oftmals.

Alter
10 bis 13 Jahre

Rechtsgrundlage
Hilfe zur Erziehung gem.
§ 27 SGB VIII i.V.m.  
§ 29 SGB VIII, Soziale Gruppenarbeit

Kosten
Teilnehmerpauschale
Finanzierungsmöglichkeiten für Projekte mit Schulklassen und Gruppen bitte erfragen

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Soziale Trainingskurse (STK)


Kurzbeschreibung
Soziale Trainingskurse sind ein gemischtgeschlechtliches Gruppenangebot zur Erhöhung der sozialen Integrationsfähigkeit und bieten Handlungsorientierung für ein Leben ohne Straftaten. 

Unsere Kurse sind auf eine Dauer von ca. 4 Monaten angelegt.
Sie umfassen insgesamt 15 Gruppensitzungen, vier Seminartage sowie einen Hausbesuch bzw. Elternabend.

Im Zentrum stehen, neben verschiedenen erlebnispädagogischen Tagesaktivitäten, deliktübergreifende Themen wie Werte und Normen, Vorurteile und Feindbilder, Lebensziele und -inhalte, Partnerschaft, Sexualität und Familie. Deliktbezogene Themen sind je nach Teilnehmerzusammensetzung u.a. Gewalt, Drogen und Suchtmittel, Schule und Ausbildung. Es werden gesprächs-, handlungs- und erlebnisorientierte Elemente eingesetzt.

Die Zielsetzung des Angebotes ist die Überwindung von Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen, die Entwicklung und Stärkung von sozialen Verhaltensweisen durch soziales Lernen in der Gruppe, die Akzeptanz von Regeln und Normen, eine Verbesserung der Kontakt-, Beziehungs- und Konfliktfähigkeit, die Verbesserung der Frustrationstoleranz, eine Erweiterung des Verhaltensrepertoires in problematischen Situationen, die Entwicklung eines vorausschauenden, konfliktvermeidenden Handelns sowie die Benennung von sinnvollen Lebenszielen, ohne Kriminalität, Gewalt und Ausgrenzung

Durchgeführt werden die Kurse von zwei Dipl. Sozialarbeiter/innen, i.d.R. mit zusätzlicher Qualifikation oder Berufserfahrung im Bereich Gewaltprävention / Deeskalation.


Zielgruppe
  • Die Teilnehmer/innen sind Jugendliche / junge Volljährige mit Entwicklungsbedarf im Hinblick auf soziale Kompetenzen und prosoziales Verhalten, vielfach auch jugendliche Straftäter mit einer richterlichen Weisung.
  • Die Trainingskurse sind zugeschnitten auf Ersttäter mit verschiedenen Delikten mittlerer Schwere oder Wiederholungstäter zur Veränderung eingefahrener Verhaltensweisen und zur Prävention weiterer Straftaten.
  • Die Gruppengröße liegt im Durchschnitt bei 8 Teilnehmern.
Alter
i.d.R. 14 bis 21 Jahre


Rechtsgrundlage

Hilfe zur Erziehung gemäß
§§ 27 SGB VIII bzw. 41 i.V.m.
§ 29 SGB VIII, Soziale Gruppenarbeit i.V.m.
§ 10 (1) 6. JGG, Auflage
Kosten
Kurspauschale für 8 Teilnehmer/innen

 

Aktuelles

10.10.2011

Workshop mit den Young Americans 14. bis 16. Oktober 2011

Workshop mit den Young Americans vom 14. bis 16. 10.2011 war ein voller Erfolg. "Als Entertainment-Group ...

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