Kooperatives Forschungsprojekt
Kooperatives Forschungsprojekt mit der Uni Kassel
Wie erkennen und deuten Mitarbeiter von Jugendämtern und sozialen Diensten Formen von Gewalt in der Familie und wie intervenieren sie in solchen Fällen?
Diese Problematik steht im Zentrum eines neuen Forschungsprojekts des Arbeitskreises Gemeindenahe Gesundheitsversorgung (AKGG) und der Uni Kassel:
"Brüche und Unsicherheiten in der sozialpädagogischen Praxis. Professionelle Umgangsformen im Falle familialer Gewalt gegen Kinder und Jugendliche"
Anhand von konkreten Fallbeispielen und ethnografischen Interviews wollen die Leiter des Forschungsteams Prof. Dr. Werner Thole, Universität Kassel und Ass. Prof. Dr. Ulrike Loch, Universität Klagenfurt, analysieren, nach welchen Mechanismen sozialpädagogische Fachleute ihre Beobachtungen in Familien als gewaltvoll oder noch erzieherisch tolerabel bewerten.
Die von der Aktion Mensch, der Robert-Bosch-Stiftung und der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie ist auf zwei Jahre angelegt und soll im Juni 2010 abgeschlossen sein.
Mit Hilfe der gewonnen Erkenntnisse wird in Zusammenarbeit mit dem AKGG ein Fortbildungskonzept für Fachkräfte der Jugendämter, Wohlfahrtsverbände und Kindertageseinrichtungen erarbeitet werden.
Weitere Ergebnisse zu diesem Forschungsprojekt finden Sie auf der Website
Familiale-Gewalt.de
Ethnographie - Eine Arbeit der GAIS – ISD Mannheim