Stadt und Landkreis Kassel
Fon: 05 61 - 816 44 - 0
Fax: 05 61 - 816 44 - 70

Ambulante Jugendhilfe Stadt und Landkreis Kassel

1.   Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung
2.   Flexible ambulante Betreuung
3.   Intensive sozialpädagogische Familienbetreuung
4.   Familienaktivierung (FAKT)
5.   Soziale Gruppenarbeit
6.   Offene Kinder- und Jugendarbeit
      6.1 Jugendräume Wehlheiden
      6.2 Kooperation Wilhelm-Lückert-Schule
      6.3 Kooperation Heinrich-Schütz-Schule
      6.4 Kooperation Kita Wehlheiden
      6.5 Ferienspiele
7.   Fördergruppe Soziales Lernen
8.   Elterntraining / Elternkurse
9. Flexible Hilfen Kasseler Osten (FEKO)
10. Soziale Freizeitgruppe für Kinder und Jugendliche mit ADS/ADHD
11. Rückführungsmanagement
 



Vorstellung des Teams

Teamleitung
Anja Marquardt

Pädagogische Leitung
Heide Fischer-Schulz
Alexander Null
Alexander Wedekind

Koordination Familienaktivierung
Harry Schlindwein

 

Ambulante Jugendhilfe Kassel
Frankfurter Straße 113
34121 Kassel
fon: 05 61 - 28 56 07
fax: 05 61 - 207 65 68
mail: team-ks@akgg.de

Jugendräume Welheiden
Gräfestraße 8
34112 Kassel
fon: 05 61 - 251 80
mail: jrw-kassel@web.de

Soziale Gruppenarbeit
Holländische Straße 198a
34127 Kassel
fon: 05 61 - 861 67 80
soziale-gruppenarbeit-ks@akgg.de



 


1. Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung

Kurzbeschreibung
Eine sozialpädagogische Fachkraft übernimmt in der Regel im Umfang von mindestens einer halben Stelle pädagogische Verantwortung für das betreute Kind/den/die Jugendliche/n.

Formen der Betreuung:

  • Jugendliche/r lebt allein in eigener Wohnung
  • Betreuung des Kindes/Jugendlichen in der Herkunftsfamilie


Zielgruppe
Kinder und Jugendliche, die schwere Beziehungsstärungen entwickelt haben und in der Folge extrem auffälliges Verhalten zeigen.
Durch ihre erhebliche Selbst-/Fremdgefährdung wiederholen sie den Kreislauf von Gewalt, Ausgrenzung und Fallengelassen Werden.

Alter
5 bis 21 Jahre 

Rechtsgrundlage
§ 27 in Verbindung mit §§ 35, 35a, 41 SGB VIII

Kosten
Abrechnung über Tagessatz

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2. Flexible ambulante Betreuung  

Kurzbeschreibung
Flexibles niederschwelliges Angebot für Kinder und Jugendliche zur gezielten Bearbeitung umschriebener Problemlagen (z.B. Schulverweigerung, kriminelles Verhalten, überstarke Aggressivität).

Zielgruppe
Kinder und Jugendliche, die in der Lage sind, verbindlich Termine einzuhalten - mit Verhaltensauffälligkeiten, die im Rahmen elterlicher Erziehungskompetenzen allein nicht abzubauen sind.
Kinder und Jugendliche in der Ablösephase nach erfolgreicher Einzelbetreuung.

Alter
5 bis 21 Jahre

Rechtsgrundlage
§ 27 in Verbindung mit §§ 30, 34, (35), 35a, 41 SGB VIII

Kosten
Abrechnung über Fachleistungsstunde

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3. Intensive sozialpädagogische Familienbetreuung

Kurzbeschreibung
Hochfrequente und strukturierte Betreuung einer Gesamtfamilie, meist über einen längeren Zeitraum. Förderung des/der Einzelnen und der Beziehungen untereinander, gleichzeitig lebenspraktische Unterstützung und Erweiterung der Problembewältigungsstrategien.

Zielgruppe
"Multiproblemfamilien", bei denen über einen langen Zeitraum eine Vielzahl verfestigter, miteinander verwobener Problemlagen vorliegen.

Alter
offen (Altersbegrenzung bei den Kindern/Jugendlichen bis 21 Jahre)

Rechtsgrundlage
§ 27 in Verbindung mit §§ 31, 35a SGB VIII

Kosten
Abrechnung über Tagessatz
a) für die Betreuung (halbe bis volle Stelle)

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4. Familienaktivierung (FAKT)


Kurzbeschreibung

Zeitlich klar begrenztes (4 bzw. 6 Wochen) Angebot zur Bearbeitung akuter Krisen und zur Situationsklärung in Familien.
Grundgedanke: In jeder Familie sind Potenziale und Ressourcen vorhanden, die nicht oder nicht ausreichend für Problemlösungen im Alltag genutzt werden.
Ziel ist es, mit allen Beteiligten einen geeigneten Lebensentwurf für die Familie zu erarbeiten und aktuelle Krisen zu beseitigen.

Zielgruppe

Familien in akuten Krisensituationen
Familien, die aufgrund ihrer spezifischen Situation ein Klärungsbedürfnis haben.

Alter

offen (Altersbegrenzung bei den Kindern/Jugendlichen bis 21 Jahre)

Rechtsgrundlage
§ 27 SGB VIII

Kosten
Abrechnung über Projektkosten 

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5. Soziale Gruppenarbeit


Kurzbeschreibung

Auf ein Jahr befristetes Angebot.
Während der Schulzeit tägliche Mittagsversorgung und Hausaufgabenhilfe. Dreimal wöchentlich Soziale Gruppenarbeit, die auch in der Hälfte der Schulferien stattfindet.
Die Teilnahme ist verpflichtend.

Zielgruppe
Hilfeangebot für Mädchen und Jungen im Entwicklungsalter von 10 bis 14 Jahren (Versorgung im Mittagsbereich, Alltagsstrukturierung) bei der Bearbeitung folgender Krisen und Problemlagen:
  • Geringes Sozialverhalten
  • Wenige oder keine sozialen Bezüge zu Gleichaltrigen
  • Schulschwierigkeiten aufgrund mangelnder sozialer Kompetenzen
  • Persönliche Entwicklungsstörungen


Alter
Aufnahmealter 10 bis 14 Jahre

Rechtsgrundlage
§ 27 in Verbindung mit § 29 SGB VIII

Kosten
Kostenpauschale

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6. Offene Kinder- und Jugendarbeit

Die offene Kinder- und Jugendarbeit in den Stadtteilen Wehlheiden und West ist kontinuierlich ausgebaut und um einige Standorte und Angebote erweitert worden. Unter den Punkten 6.1 bis 6.5 können Sie weitere Information dazu einsehen.

 

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6.1 Jugendräume Wehlheiden, Gräfestraße

Kurzbeschreibung
Die Freizeitangebote der Jugendräume Wehlheiden richten sich an Kinder und Jugendliche
aus den Ortsteilen Wehlheiden und West. Offene Treffs werden in den Jugendräumen, in
Kooperationen mit dem Freundeskreis der Kita Wehlheiden und mehreren Schulen,
angeboten. Im Stadtteil findet aufsuchende Jugend- und Projektarbeit statt. In den
Sommerferien werden Ferienspiele und Jugendaustausch mit Schweden organisiert.

Zielgruppe
Kinder und Jugendliche, die eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung suchen.

Alter
(ab 8 J.), bzw. 12-18 Jahre

Rechtsgrundlage
§11 SGB VIII

Kosten
Für die BesucherInnen kostenlos

 Weitere Infos entnehmen Sie bitte diesem Flyer

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6.2 Kooperation Wilhelm-Lückert-Schule

SchülerInnen der Wilhelm-Lückert-Schule dürfen in Eigenverantwortung in den großen
Pausen die Räume des Jugendzentrums nutzen. Mit den namentlich benannten
SchülerInnen werden Überlassungsverträge vereinbart.
Tanzgruppe für Mädchen ab 12 Jahren, freitags von 15.00 - 17.00 Uhr in der Turnhalle der
Wilhelm-Lückert-Schule.

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6.3 Kooperation Heinrich-Schütz-Schule 

 

 
Offener Treff im Pavillion auf dem Schulhof für SchülerInnen und Schüller der HSS immer
montags bis donnerstags von 12.30 bis 15.00 Uhr.
Streitschlichterprojekt in der HSS, SchülerInnen der Jahrgänge 9 und 10 werden in
Schulungen an Formen konstruktiver Konfliktlösungen herangeführt und erlernen Methoden
der Mediation. Nach der Streitschlichterausbildung übernehmen sie Patenschaften für 5. und
6. Klassen, um in Konfliktfällen unterstützend eingreifen zu können.
Auszeitprojekt: Montags bis freitags stehen MitarbeiterInnen im Auszeitraum zur
Verfügung, um mit SchülerInnen, die aus aktuellen Anlässen kurzfristig vom Unterricht
ausgeschlossen werden, die Vorfälle methodisch zu bearbeiten und eine kurze
Rückmeldung an die entsprechenden LehrerInnen zu geben.

Kooperative Aktionen im Klassenverband
In Zusammenarbeit mit den LehrerInnen  werden gruppenpädagogische Aktionen von unseren MitarbeiterInnen angeboten. Mit Hilfe von gemeinsamen Aktionen und dem Einsatz von gruppendynamischen Methoden sollen die SchülerInnen unterstützt werden, sich in den Klassenverband zu integrieren, bzw. eine Gruppe u bilden. Ziele sind u.a. respektvoller Umgang miteinander, das Erarbeiten und Einhalten von Gruppen –und Kommunikationsregeln, sowie die Verbesserung der Selbst –und Fremdwahrnehmung.
 
 

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6.4 Kooperation Kita Wehlheiden

 

Offener Treff für Kinder bis 13 Jahre in den Räumen und auf dem Gelände der
Kindertagesstätte Wehlheiden. Jeden Mittwoch findet ein spezielles Programm für Kinder bis
13 Jahre mit wöchentlich wechselnden Aktionen statt. Von 14.00 bis 15.00 Offener Treff und
von 15.00 - 17.00 Uhr wechselnde Angebote.
Kinderferienangebot
Kinder unter 14 Jahren werden eine Woche in den Ferien von Montag
bis Freitag, 10.00 - 16.00 Uhr betreut, um an Projekten / Themen zu arbeiten. 

 

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6.5 Ferienspiele
Koordination des Ferienbündnisses Wehlheiden / West mind. 3 Wochen in den Sommerferien. 
 

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7. Fördergruppe Soziales Lernen

Kurzbeschreibung
Modellprojekt in Kooperation mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst, der Valentin-Traudt-
Schule und dem AKGG. Ziel des Projektes ist die Förderung von Kindern mit besonderem
Bedarf an Unterstützung bei der Bewältigung schulischer Anforderungen. Das
Gruppenangebot soll die TeilnehmerInnen unterstützen, sich in einem sozialen Gefüge zu
integrieren. Schwerpunkt ist dabei die sozial verträgliche Selbstdarstellung und -behauptung,
sowie die Vermittlung fehlender, dem Selbstwert förderlicher Erfahrungen.

Zielgruppe
Schüler und Schülerinnen der Valentin-Traudt-Schule aus den Klassen 5 und 6

Kosten
Projektkosten
 

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8. Elterntraining / Elternkurse

 

Kurzbeschreibung
Die Elternkurse zielen darauf ab:

  • Das Selbstbewußtsein von Eltern in Umgang mit ihren Kindern zu stärken
  • Austausch unter Eltern zu ermöglichen
  • Tipps und konkrete Hilfestellungen für das Zusammenleben mit den Kindern zu geben

Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, sich ihrer Fähigkeiten und Ressourcen als
Erziehungsverantwortliche bewusster zu werden, diese zu nutzen und weiter auszubauen.

Die Elternkurse finden in der Regel über 10 Treffen (zu 2 Stunden) im wöchentlichen
Abstand statt.

Zielgruppe:
Das Angebot ist prinzipiell für alle interessierten Mütter und Väter (bzw. generell für
Erziehungsberechtigte) offen.
 

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9. Flexible Hilfen Kasseler Osten (FEKO)

Das Jugendamt der Stadt Kassel und 7 Träger der Erziehungshilfe erproben seit dem
01.01.2006 mit dem dreijährigen Modellprojekt "Flexible erzieherische Hilfen im Kasseler
Osten" (FEKO) eine neue Form der Steuerung der Jugendhilfe.
Die vom öffentlichen Träger einberufene Feko-Fachkonferenz tagt wöchentlich zur Beratung
aller anstehenden Einzelfälle im Haus Forstbachweg. Die Fachkonferenz setzt sich zusammen
aus dem AKGG, dem Diakonischen Werk, den Erziehungshilfen Auguste-Förster,
Abteilung Kita, der AWO und dem Kasseler Familienberatungszentrum und der jeweiligen
fallzuständigen Fachkraft. Moderiert wird die Sitzung von der Leitung des Allgemeinen
Sozialen Dienstes.
Die Kernaufgabe der Feko-Fachkonferenz ist die Versorgung des Kasseler Ostens mit allen
Hilfen nach §§ 27 ff SGB VIII unter budgetierten Bedingungen.

Ziel des Modellprojektes ist:

  • eine bedarfsgerechte Bereitstellung und Durchführung von Hilfen zur Erziehung
    (§ 27 SGB VIII) unter besonderer Berücksichtigung sozialräumlicher Aspekte unter
    budgetierten Bedingungen.
  • die Entwicklung und Durchführung von flexiblen, fallunspezifischen und
    gemeinwesenorientierten Hilfen im Vorfeld von erzieherischen Hilfen.
  • Konsequente Ziel- und Wirkungsorientierung bei der Leistungserbringung
  • eine neue Form der Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen:
    Kooperation im Sozialraum, Fallmanagement, modifiziertes Hilfeplanverfahren.
  • ein gemeinsames Konzept zur Entwicklung der Qualität und Aufbau und
    Weiterentwicklung von Controlling-Verfahren.

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10. Soziale Freizeitgruppe für Kinder und Jugendliche mit ADHD/ADS


Kurzbeschreibung
Auf jeweils ein Halbjahr befristetes Projekt mit 14-tägigen Gruppentreffen à zwei Stunden in einer Gruppe mit 8 TeilnehmerInnen. Zusätzlich werden Hausbesuche in allen Familien und ein Elternabend durchgeführt. Die Grundlage zur Teilnahme sind Freiwilligkeit und altersgemäße Selbst- und Mitbestimmung. Das methodische "Herzstück" der Gruppenstunden sind Selbst- und Fremdwahrnehmungsbögen.

Zielgruppe
Diagnostizierte Kinder und Jugendliche mit ADHD oder ADS.

Alter
7 bis 18 Jahre

Rechtsgrundlage
§ 29 oder § 35a SGB VIII

Kosten
Teilnehmerpauschale für einen Kurs 

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11. Rückführungsmanagement – Rückführung von Kindern und Jugendlichen
aus stationären Einrichtungen in die Herkunftsfamilie

Kurzbeschreibung
Das Angebot dient der Klärung, ob Kinder und Jugendliche aus einer stationären Einrichtung
in die Herkunftsfamilie zurückgeführt werden können. Die drei inhaltlichen Schwerpunkte
sind:

Clearing

  • Klärung, ob die bestehende Hilfeart (z.B. Erziehung in einer Einrichtung über Tag
    und Nacht) weiterhin geeignet und notwendig ist

Rückführungsmanagement

  • Ermöglichung der Rückkehr in die Familie, sofern eine Verbesserung der
    Erziehungsbedingungen eingetreten ist bzw. Verbesserung der
    Rückkehrmöglichkeiten und Casemanagement

Stabilisierung

  • Nachbetreuung und Einbindung in das soziale Umfeld

Zielgruppe
Das Angebot richtet sich an Familien, deren Kinder in außerfamiliären Wohnformen leben
und in denen - sowohl auf Seiten des Kindes wie auch der Eltern - der Wunsch nach einer
Rückkehr besteht.

Rechtsgrundlage
Hilfe zur Erziehung gemäß § 27 SGB VIII i.V.m. § 34 (1) und 36 (2)

Kosten
Abrechung über Fachleistungsstunden

 

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Aktuelles

28.06.2010

Start für das Seniorendörfchen

Am Donnerstag den 17. Juni wurde der Grundstein für die Wohnanlage Teichwiesen in Melsungen gelegt. ...

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