Organisation

Souveränität als Grundsatz

Wir, die AKGGler sind die Impulsgeber und der Motor für Innovationen und Zukunftsfähigkeit im AKGG. Souveränität im Umgang miteinander ist für uns eine kulturelle Grundlage für gesunde Entwicklung. Wir erleben, dass sich durch die Kooperationen von Menschen unterschiedlicher Disziplinen und durch das Zusammenführen unterschiedlicher Sichtweisen, praxistaugliche neue Möglichkeiten und Lösungen ergeben.

Ein häufig beobachtetes Phänomen der letzten Jahre: Gerade durch die Veränderung der Zusammenarbeit entsteht Erneuerung und Wachstum. Das bezieht sich sowohl auf die Kooperationen im Unternehmen als auch auf die Zusammenarbeit mit unseren Partnerinnen und Partnern.

Je offener Menschen sind sind, desto besser können sie über den eigenen Tellerrand hinaus blicken und ihre Arbeit an sich verändernde Bedingungen anpassen. Jedoch geschieht dies nicht automatisch. Damit das kooperative Potenzial hervorgebracht werden kann, müssen Bedingungen geschaffen werden, die inspirieren und dazu ermutigen, miteinander neue Wege zu gehen.

Wir treffen uns dazu in hierarchieoffenen Runden und diskutieren wichtige Themen in offener Weise. Manches Mal gelingt uns das schon sehr gut, manches Mal scheitern wir an der Kommunikation. Wir lernen, raffen uns wieder zusammen und wagen den nächsten Anlauf. Die Ergebnisse lassen sich sehen. Die Furcht vor einem „Fehler“ und den daraus drohenden Konsequenzen, weicht erkennbar einem „Lernen aus Irrtümern“.

Das Prinzip Augenhöhe – Führungsansatz für Erwachsene
Wir sind der Ansicht, dass sich innovative Bedingungen nicht verordnen oder gar managen lassen. Sie sollten gemeinsam mit den Mitarbeiter/innen im Unternehmen entwickelt werden. Oft reicht jedoch die bloße Partizipation, im Sinne breit angelegter Ideensammlungen, nicht aus. Wenn aus einer Vielzahl zusammengetragener Ideen keine gemeinsam verantworteten Ansätze werden, führt Partizipation zu Ermüdung. Gleichzeitig stellt es eine erhebliche Herausforderung dar, die sehr unterschiedlichen Einrichtungen und Dienste bei allen Fragen auf einen „Nenner“ zu bringen. Wir haben uns entschlossen uns diesen Herausforderungen zu stellen. Wir sind auf dem Weg!

Vielfalt zählt
Das vielfältige Miteinander ist dabei eine Quelle für Kreativität und Lösungspotenzial. Lösungen werden unter Einbeziehung unterschiedlicher Interessens, Sicht- und Erfahrungswelten entwickelt.
Durchbruch entsteht durch Konsens oder echten Konsens. Entscheidungen werden dabei nicht nach dem Mehrheitsverfahren (oder nach dem Boss-Verfahren) getroffen, sondern durch Einwand-Priorisierung. Großen Wert legen wir dabei auf Daten-Transparenz.

Eine große Herausforderung dabei ist, dass das Rollen- und Verantwortungsverständnis im Unternehmen immer wieder den demokratischeren Arbeits-Strukturen angepasst werden muss.

Wir schaffen Entwicklungsräume! Für uns nicht nur ein Schlagwort, sondern eine tägliche Herausforderung an der wir alle gemeinsam arbeiten.

Deshalb passen zum AKGG auch nicht die klassischen baumartigen Organigramme. Stattdessen haben wir uns entschlossen unserer Zusammenarbeit ein anderes Bild zu geben. Unser Organigramm sieht aus wie eine Schale. Am Rande der Schale sind die Einrichtungen und Dienste angesiedelt. In der Mitte die Zentralen Dienste, oder wie wir sagen, das Backoffice.

Neben internen Fach- und Regionalkonferenzen treffen die verantwortlichen Akteure aus den Teams monatlich zu einem Jour Fixe zusammen, um sich über Schwerpunktthemen auszutauschen und aktuelle Entwicklungen zu diskutieren.

Die Mitarbeiter des Backoffice pflegen direkten und unmittelbaren Kontakt zu den Teams der Einrichtungen. Aufgaben werden direkt bilateral abgestimmt. Innerhalb des Backoffice wird durch einen regen Austausch über die Anforderungen der Einrichtungen sichergestellt, dass keine oder zumindest möglichst wenige doppelte oder gar unnötige Prozesse installiert werden.

Wir arbeiten nach Prinzipen. Die wichtigsten haben wir in einem Führungs-Leitbild zusammengefasst.

In vielen unserer Einrichtungen und Dienste verändern sich die Anforderungen in einem schnellen Rhythmus. Wir reagieren nahezu täglich auf diese Veränderungen indem wir die anfallenden Aufgaben in schnellen Ordnungsprozessen neu verteilen. Auf „klassische Stellenbeschreibungen“ verzichten wir nahezu vollständig. Stattdessen verwenden wir, wo es erforderlich ist, Aufgabenprofile.

Beim AKGG arbeiten auch Gesellschafter, Aufsichtsrat, Geschäftsführung und Betriebsrat Hand in Hand.

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