Unsere Angebote

Unsere Angebote

Die Georg Büchner Schule ist in Bewegung mit ihren Schülerinnen und Schülern. Eine Diplom Motologin unterstützt unser Team, denn ein  ausreichendes Maß an Bewegung  ist für eine gesunde körperliche, seelische und geistige Entwicklung wichtig  – auch und gerade im schulischen Alltag. Denn Kinder und Jugendliche

  • brauchen Zeit und Raum, ihren Bewegungsdrang auszuleben,
  • haben großen Spaß und erfahren  den Einsatz ihres Körpers als freudvoll,
  • bekommen ein Gespür für ihren Körper und lernen, mit ihm bewusst umzugehen und ihn gezielt einzusetzen,
  • entwickeln ihre Sinne und schulen ihr Wahrnehmungsvermögen – Grundlage  für alle Tätigkeiten und jegliches Lernen,
  • erfahren und üben situativ und sinnhaft, sich zusammenzufinden, sich zu verständigen und ihr Zusammenspiel zu gestalten,
  • bringen ungezwungen ihr Seelenleben zum  Ausdruck, so dass sie lernen können, ihre Befindlichkeiten angemessen auszuleben.

Yoda, unser Schulhund

 

Yoda, ein Australien Shepherd, wurde 2013 bei uns in der Georg Büchner Schule eingeschult arbeitet regelmäßig in der Schule, unterstützt den Unterricht, begleitet die Schüler auf kleinen Ausflügen und unterstützt sie bei ihrer Bewegungsfreudigkeit. Der Kontakt mit dem Hund ist für die Schüler eine große emotionale und soziale Unterstützung. Sie machen die Erfahrung , Yoda als zuverlässigen „Freund und Partner“ zu erleben.

Im Unterricht sorgt Yodas Anwesenheit für Entspannung,  setzt aber auch klare Grenzen und zeigt deutlich wenn ihm etwas nicht gefällt. Durch die Reaktionen des Hundes lernen die Schüler, dass sie ihm mit Geduld, Ausdauer und Respekt begegnen müssen. Sie lernen Verantwortung zu tragen, indem sie für sein Wohlergehen sorgen.

Die Ausbildung zum Pädagogigbegleithundeteam, zusammen mit unserer Lehrerin Christiane Rentzing, erfolgte nach den Richtlinien des TBD e.V. (Berufsverband Therapiebegleithunde Deutschland). Yoda darf sich Co-Pädagoge und seit 2015 geprüfter Pädagogik-/ Therapiebegleithund nennen. Gemeinsam mit unserer Lehrerin Christiane Rentzing bilden die beiden unser Schulhundteam Yoda.

 

VollBOCK Garage

 

Null Bock auf Schule, aber voll Bock auf Motorräder!

Seit einem Jahr basteln hier Schüler zweimal in der Woche an Motorrädern.  Die jugendlichen Teilnehmer der VollBOCKGarage pflegen und reparieren Motorräder im Auftrag oder kaufen pflegebedürftige Motorräder, um sie wieder fit zu machen. „Maschinen“, die nicht mehr zu retten sind, werden in ihre Einzelteile zerlegt und als Ersatzteile weiterverkauft. Von den Erlösen werden weitere Projekte der VollBOCK-Garage finanziert. 

Im Rahmen des berufsvorbereitenden Schwerpunktes ist es uns 2016 gelungen mit finanzieller Unterstützung von  „Aktion Menscheine Werkstatt“ die VollBOCK Werkstatt zu installieren.  Seitdem wird zweimal in der Woche vormittags mit „Kopf, Herz und Hand“ in der Werkstatt gebaut und gewienert, geölt, geschmiert und einfach alles rund ums Motorrad gewerkelt und fachmännisch repariert.

An der Georg Büchner Schule ist eine Schulwerkstatt entstanden, die auch für Jugendliche aus der Stadt offen ist.

„Es ist ein tolles Gefühl, dass die Maschine jetzt draußen am Rumdampfen ist“, sagt einer der Teilnehmer begeistert. Ebenso wie der 16-Jährige sind auch die anderen Jugendlichen
superstolz darauf, dass die restaurierten Zweiräder mit Erfolg verkauft werden konnten. Ein Teil des Geldes bekamen die Jungen, der Rest wird regelmäßig in die Ausstattung der investiert.

 Wer Interesse daran hat, sein Motorrad in der Voll-Bock- Garage warten oder reinigen zu lassen, kann sich an unseren Kollegen Volkan Basel wenden.

Projektbetreuung und Ansprechpartner:

Kletterprojekt

Beim Klettern geht es um Bewegungserfahrungen mit hohem Aufforderungscharakter: intensives Spüren von Gleichgewicht, Überwindung der Schwerkraft durch Muskelkraft, Beweglichkeit, Körperspannung, Ausdauer, Eigenrhythmus von Atmung und Bewegung…

Eine Partnersportart, die von der Beziehung untereinander lebt, nur mit dem Partner gemeinsam glücken kann und partnerschaftliche Erfolgserlebnisse hervorbringt.

Auf das eigene Tun erfolgt eine direkte Rückmeldung, die den Kletterer seine Selbstwirksamkeit erfahren lässt.

Klettern verlangt Achtsamkeit gegenüber den Eigenen Befindlichkeiten und Bedürfnissen und die des Partners, sowie die Rücksichtnahme auf sich und ihn.

Sportunterricht in der Georg- Büchner- Schule

Bewegung hat ihren Platz

Schulsport bietet die Gelegenheit, Bewegung in unterschiedlichen Sinnzusammenhängen neu zu erfahren, fern ab von vergleichendem und bewertendem Lernen.

Psychomotorische Bewegungsförderung schult Körper- und Körperausdruck sowie Bewegung, um die Persönlichkeit und Handlungskompetenzen zu stärken.

Ein ausreichendes Maß an Bewegung ist für eine gesunde körperliche, seelische und geistige Entwicklung wichtig. Kleine Bewegungspausen im schulischen Alltag ermöglichen den Kindern, ihren Bewegungsdrang auszuleben und ihren Körper freudvoll zu erfahren. Mit Einsatz der Psychomotorik bekommen sie ein Gespür für ihren Körper und lernen mit ihm bewusst umzugehen und ihn gezielt einzusetzen. Die Schüler entwickeln ihre Sinne und schulen ihr Wahrnehmungsvermögen – Grundlage für alle Tätigkeiten und jeglichen Lernens.

Die Kinder kommen zusammen, verständigen sich und gestalten ihr Zusammenspiel eigeninitiativ.

Sie bringen ungezwungen ihr Seelenleben zum Ausdruck und lernen ihre Befindlichkeiten angemessen auszuleben.

Working on what works (WOWW)

Klassenkonzept zur Stärkung des Klassenklimas

Bei dem sogenannten WOWW-Konzept handelt es sich um eine systemische Arbeit mit einer klassenexternen Person (z.B. Schulpsychologin/Schulpsychologe) und der gesamten Klasse. Im Gegensatz zu anderen Konzepten, bei denen sich die Beobachter auf Störungen fokussieren, will der Beobachter bei WOWW die schon vorhandenen positiven Verhaltensweisen wertschätzen.

Ziele des Programmes:

  • Auswirkung auf die Einheit und deren Konstanz innerhalb der Klasse
  • Verringerung der Unterschiede zwischen den einzelnen Kindern
  • Stärkung des Gemeinschaftsgefühls
  • schwächere Schüler/innen können ihre Erfahrung machen, dass auch sie wichtige Beiträge zur Gemeinschaft leisten und dafür auch wertgeschätzt werden.