umA Wohngruppe

Unbegleitete minderjährige Ausländer (umA)

Die aktuelle Lebenssituation von unbegleiteten Minderjährigen (UM) ist geprägt durch traumatische Erlebnisse in den Heimatländern, die Trennung von der Familie, das Fehlen eines stützenden sozialen Umfeldes, den Zusammenbruch sämtlicher kultureller und gesellschaftlicher Strukturen sowie eine lang andauernde Flucht und die damit einhergehenden Ereignisse.
Viele dieser Kinder sind in ihren Herkunftsländern Opfer oder Zeugen schwerer Gewalt, Menschenrechtsverletzungen, Unterdrückung oder Verfolgung geworden. Oftmals sind sie stark traumatisiert und aufgrund nichtvorhandener familiärer Strukturen besonders hilfe- und schutzbedürftig. Die Arbeit des AKGG ist von den Grundwerten Toleranz, Partizipation und Wertschätzung bestimmt. Wir wollen Menschen in ihren unterschiedlichen und individuellen Lebenswelten angemessene Entwicklungsräume eröffnen, um ihnen ein weitestgehend selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen.

Dabei entwickeln wir individuelle und ressourcenorientierte Hilfen. Wir verhindern gesellschaftliche Ausgrenzung und fördern Integration durch lebenspraktisches sozialanwaltschaftliches Engagement. Wir verstehen uns als Berater und Anwälte für Menschen, die sich an uns wenden, um Hilfestellung zu erhalten bzw. unsere Dienste in Anspruch zu nehmen. Gemeinsam mit ihnen entwickeln wir lösungsorientierte Handlungsansätze und gestalten dadurch nachhaltig das soziale Gemeinwesen.

 

Die zunehmende Zahl an Flüchtlingen in Deutschland, besonders die der jungen unbegleiteten Menschen, macht ein Umstrukturieren der bisherigen Arbeitsbereiche des AKGG nötig. Unser Konzept für die stationäre Unterbringung von UM orientiert sich an den speziellen Bedürfnissen der jungen Menschen. Dabei richten wir unser Handeln nicht allein an den geltenden Rechtsgrundlagen aus, sondern auch an den Standards des Programms „Separated Children in Europe, statement of good practice“ und den „Good Practice – Guidelines“, in denen es um vereinheitlichte Richtlinien und standardisierte fachliche Grundlagen für Clearingverfahren sowie den anschließenden Betreuungsprozess geht.

 

Das Zugänglichmachen von Sprache und Bildung ist eine grundlegende Aufgabe im ersten Betreuungsprozess. Es bedarf immer eines eng abgestimmten Vorgehens zwischen den Mitarbeitenden des Jugendamtes und der Einrichtung, zur Klärung des Gesundheitsstatus, der asylrechtlichen Angelegenheiten und des Clearingverfahrens.

 

Nachhaltige Integration braucht den sensiblen Blick auf den einzelnen Menschen, dessen Herkunft, Lebensgeschichte und kulturelle Gewohnheiten.

Sie haben Fragen zu unserer Arbeit im allgemeinen oder unserer Wohngruppe im speziellen?
Sprechen Sie uns an! Wir geben Ihnen gerne Auskunft.

Ihre Ansprechpartner:

Unsere Koordinationsstelle (nicht die Wohngruppe) finden Sie hier:

A

umA Koordinationsstelle

Weißenburgstraße 7
34117 Kassel

Route berechnen

A

umA Koordinationsstelle

Weißenburgstraße 7
34117 Kassel

Route berechnen

Wir halten Sie auf dem Laufenden! Registrieren Sie Ihre Mailadresse und wir informieren Sie (in unregelmäßigen Abständen) über die neuesten Ereignisse.