Diversity

Vielfalt im AKGG

 

 

 

13. Juni 2018

Wir geben uns einen Stern! Gendern im AKGG

Gender bedeutet die eigene Geschlechtsidentität, die durch das angeborene Geschlecht aber auch durch andere Faktoren entsteht.
Gender bedeutet das Geschlecht nicht nur auf angeboren männlich/weiblich zu reduzieren, sondern es auszuweiten und andere Formen der Geschlechtsidentität zu zulassen. Ebenso bedeutet es bestimmte Begriffe nicht mehr einem Geschlecht zuzuordnen.

Zunehmend setzt sich die Erkenntnis durch, dass auch das biologische Geschlecht nicht eindeutig sein muss. Außerdem: Selbst, wenn das biologische Geschlecht eindeutig sein sollte, muss sich ein „biologischer“ Mann / eine „biologische“ Frau noch lange nicht als Mann / Frau verstehen.

Gendern soll die Vielfalt in unserem Unternehmen unterstützen und durch gegenderte Sprache darauf hinweisen, dass die Verfasser*innen ihren Horizont erweitert haben und dies nach innen und außen sichtbar machen.

Wenn wir für Vielfalt unterschrieben haben, müssen wir sie auch sichtbar leben!

Wenn wir uns mit Gender beschäftigen, dann beschäftigen wir uns automatisch damit, dass es eine geschlechtliche Vielfalt gibt und die Begriffe, Berufe, etc. geschlechtsneutral sind.
Damit, dass wir es auch nach außen z.B. in Form von gegenderten Flyern sichtbar machen, positionieren wir uns.

In unseren Texten formulieren wir gendergerecht, d.h.:

In der Regel vermeiden wir die männliche oder weibliche Form, wenn es andere Formen gibt.

Hier ein paar Beispiele für eine andere Formulierung:

  • Beteiligte, Mitwirkende statt Akteure
  • Ansprechperson, Kontakt statt Ansprechpartner
  • Beschäftigte, Personal, Belegschaft statt Arbeitnehmer
  • beratende Person, Beratung statt Berater
  • alle statt jeder
  • niemand statt keiner
  • in Kooperation mit statt Kooperationspartner

Sollte nichts anderes als die männliche oder weibliche Form möglich sein, wählen wir das Sternchen. Das bedeutet, wir schreiben nicht mehr ausschließlich Erzieher oder Erzieherin, sondern Erzieher*in, oder Sozialpädagog*in. Im AKGG gibt es dann nur noch Schulassistent*innen, Kolleg*innen etc.

20. März 2018

Einige Diversity-Facts aus dem AKGG…


15 %
Mitarbeiter*innen mit Migrationshintergrund sind im AKGG beschäftigt.

Aus 18 Nationen stammen unsere Kolleg*innen im AKGG.

55 % unserer Mitarbeiter*innen mit weltweiter Herkunft stammen aus außereuropäischen Ländern.

Mit 40% sind in unserer Kita Nils Holgersson in Kassel der größte Anteil der Mitarbeiter*innen mit Migrationshintergrund vertreten.

5. Dezember 2017

Wir machen uns gegenseitig schlau! Wissentransfer in der AKGG GmbH

Unsere vielen unterschiedlichen Arbeitsfeldern innerhalb des AKGG stehen dafür, dass wir für viele unterschiedliche Fragen und Anliegen passgenaue Antworten, Konzepte, Hilfen und Lösungen vorhalten. In unserer vielfältigen Fachlichkeit liegt ein großes und weit gefächertes Wissenspotential unserer „internen Fachleute und Experten“. Dieses Potential zu öffnen und möglichst vielen interessierten Mitarbeiter*innen zugänglich zu machen,  sehen wir als eine zentrale Personalentwicklungsstrategie an.

Im Laufe unseres mehrWert-Projekts ist es uns gelungen, unsere Fachgremien und Austauschgruppen  von den unterschiedlichen, internen Arbeitsfeldern durchführen zu lassen. Es hat sich mittlerweile im Unternehmen etabliert, unseren Jour Fixe -das offene Austauschgremium für alle-  in den verschiedenen Arbeitsbereichen stattfinden zu lassen.

Gemeinsam über den Tellerrand schauen, bedeutet Qualitätssteigerung!

Das Angebot wird seitens der Mitarbeiter*innen gerne aufgegriffen und in Anspruch genommen. Die Teilnehmer-Zusammensetzung des Jour Fixe hat sich seitdem verändert: Es nehmen nun auch Mitarbeiter*innen teil, die sonst eher wenig Interesse an diesem internen Gremium zeigten. Es hat sich gezeigt, dass sich die Zusammensetzung des Jour Fixe entsprechend des jeweiligen Themen ändert.

Unsere Möglichkeiten? Unsere Ziele?

  • Wir lernen etwas über den anderen Arbeitsbereich. Wir werden von unseren Kolleg*innen über theoretische Inhalte des Arbeitsfeldes, Zielgruppen, Kontaktpartnern, Voraussetzungen der Leistungserbringung, Arbeitsweisen und methodischen Vorgehensweisen der anderen Einrichtungen informiert.
  • Wir können besser auf interne Ausschreibungen reagieren und somit im Unternehmen entsprechend besser unsere eigene fachliche Laufbahn planen und umsetzen.
  • Wir bieten interne Alternativen für älter werdende Mitarbeiter/innen.

Unsere Stärken!

  • Die Vielfalt des Unternehmens erleben wir als eine Bereicherung.
  • Wir erleben, dass interne Veränderung möglich ist.
  • Unsere Bereitschaft, „Spezialwissen“ zu teilen steigt.
  • Die Kenntnis der Vielfalt unseres Wissens macht uns stolz und stärkt die Identifikation mit den Unternehmen.
  • Insbesondere für älter werdende Mitarbeiter*innen bietet der interne Wissenstransfer eine gute Möglichkeit, sich altersgemäß im Unternehmen zu verändern
    (Stichwort: Jugendhilfe bis zur Rente?)

30. August 2017

Wir steuern in Richtung Offenheit und Respekt für alle Gesellschaftsgruppen.

Durch eine Kultur der Offenheit und des Respektes gegenüber vielfältigen Gesellschaftsgruppen werden wir die Lernfähigkeit und somit die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens steigern!

Auf diese Ziele haben wir uns verständigt:

  • Unser MehrWert-Projekt unterstützt uns dabei und hält uns mächstig auf Trab.
  • Der AKGG ist für kompetente Fachkräfte ein attraktiver Arbeitgeber und wird dies auch zukünftig bleiben!
  • Wir spüren kreative und besondere Potentiale im Unternehmen auf und nutzen sie!
  • Wir klären, welche vielfältigen Talente wir zukünftig benötigen werden!
  • Der AKGG wird Vielfalt in der Unternehmensstrategie und im Leitbild verankern!
  • Wir steigern die Identifikation und Zufriedenheit der Beschäftigten mit dem Unternehmen!

Über unsere Arbeitsgruppen haben wir ja schon im letzten Newsabschnitt berichtet.  Aktuell beschäftigen sich unsere AGs  mit den unterschiedllichsten Fragen zum Thema „Diversity – Vielfalt im Unternehmen“.

  • Unsere AG „Political Correctness“ stellt sich der Frage, welche Sprache sprechen wir im AKGG. Antworten hierauf soll eine Geschichte zum Wachrütteln geben. Wir sind gespannt …. !
  • Die AG „Sexualität im Kontext des professionellen Handelns“ wird mit Unterstützung unserer Fachleute aus dem Beratungszentrum die einzelnen Teams besuchen und knifflige Fragen zum Thema stellen.
  • Alte Hasen wissen viel. Junge Füchse pusten mit frischem Wind alles durcheinander????!!?
    Ist das so oder geht das auch anders? Diese Fragen wird uns unsere AG „Demografie – jung und alt / älter werden und Nachwuchs sichern im AKGG“ in naher Zukunft beantworten.
  • Der AKGG als Jobgeber für unterschiedlichste/vielfältige Kulturen? Was zeichnet uns aus? Wo sind die Hürden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich unsere Kollegen in der AG „5% Kolleg/innen mit Migrationshintergrund im AKGG“?
  • Finden Menschen mit Handicaps einen guten Arbeitsplatz im AKGG? Tun wir uns leicht, Menschen mit Behinderungen einzustellen? Schaffen wir den barrierefreien Einstellungsprozess? Ein breites Feld an Fragen, mit dem sich unsere AG „Umgang mit Behinderung“ im AKGG derzeit beschäftigt.

Die Arbeitsgruppen arbeiten derzeit an ihren Themen und wir sind gespannt auf die nächsten Schritte.

12. Mai 2016

Es ist viel passiert. In der Startphase unseres Projektes lag der Schwerpunkt der Arbeit auf der Projektplanung sowie der Information der Teams und Mitarbeiter/innen über das Projekt, seine Inhalte und Ziele durch die Projektmitarbeiterinnen.

Was wollen wir erreichen?

Wir wollen den AKGG so gestalten, dass wir alle unsere vielfäligen Kompetenzen entfalten und in unsere tägliche Arbeit einbringen können.

Es zeichnet sich ab, dass unser „mehrWert-Projekt“ viele Mitarbeiter in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern über Gremien und Gruppenarbeit, Informationen durch das Intranet und interne Newsletter erreicht und hier sehr vielfältig und positiv wirkt. Alle erhalten die Chance aktiv mit zu gestalten. Das wird langfristig Führungsverhalten, Kommunikation und schließlich Unternehmenskultur in unserem Sinne verändern!

Aus den Veranstaltungen haben sich bereits 5 Arbeitsgruppen interessierter Mitarbeiter gegründet. Wir setzen uns mit den Themen auseinander:

  • Demografie/Alt werden im AKGG
  • Kolleg/innen mit Migrationshintergrund
  • Umgang mit Behinderung im AKGG
  • Political Correctness in unserer Sprache
  • Umgang mit dem Thema Sexualität

Das Projekt ist mit seiner Thematik anspruchsvoll. Diversity ist ein Thema, dass uns insbesondere durch seine Größe und seine Bedeutung herausfordert. Die Umsetzung eines Diversity-Managements im Unternehmen braucht Zeit. Wir sind froh, dass wir diese Zeit haben!

12. Februar 2017

Mit dem ESF in die Zukunft!

 

 

 

Die Vielfältigkeit der Gesellschaft fordert uns heraus!

Diversity – oder „auf gut Deutsch“ Vielfalt – beschäftigt den AKGG inzwischen intensiv und an den unterschiedlichsten Stellen im Unternehmen.

Die zunehmende Bedeutung des Themas Vielfalt in der Bevölkerung macht deutlich: Wir haben es mit einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung zu tun. Unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen fordern immer selbstbewusster die Anerkennung und Würdigung ihres „So-Seins“ oder „Anders-Seins“ ein.

Und wir denken:

Gerade wir – die Sozialwirtschaft – sind dazu aufgerufen, uns professionell nah am Zeitgeschehen mit diesen Forderungen auseinander zu setzen.
Unternehmen, die der Vielfalt der Gesellschaft bejahend und wertschätzend begegnen und in den eigenen Reihen willkommen heißen, entwickeln Innovationskraft und gewinnen Zukunftsfähigkeit!

Vielfalt ganzheitlich im Unternehmen verankern, das bedeutet eine Auseinandersetzung mit …

  • interkultureller/ethnischer Vielfalt
  • religiös-weltanschaulicher Vielfalt
  • demografischer Vielfalt
  • Vielfalt der physischen/psychischen/mentalen Fähigkeiten
  • Vielfalt in sexueller Orientierung und Identität
  • Geschlechtervielfalt/Gender Mainstreaming

Was wird sein:

  • Wir wollen für kompetente Fachkräfte ein attraktiver Arbeitgeber sein und bleiben!
  • Diversity-freundliche Personalpolitik: Welche vielfältigen Talente haben wir bereits im Unternehmen und welche werden wir zukünftig benötigen?
  • Vielfalt als Arbeitgebermarke: Wie gewinnen und binden wir kompetente Fachkräfte/Nachwuchskräfte?
    Wir wollen die Innovationskraft des Unternehmens langfristig steigern.
  • Wir entwickeln eine diversityförderliche Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation („Lebensphasenorientiertes Personalmanagement“ durch flexible Arbeitszeiten,  Arbeitszeitkonten, Arbeitsplatzteilung, Telearbeit, Sabbaticals …)
  • Vielfalt ist im AKGG-Leitbild verankert: Der Perspektivwechsel hin zu Vielfalt mit seinen gesellschafts- und personalpolitischen, ethisch-moralischen und wirtschaftlichen Konsequenzen ist in Vision und Zielen des AKGG abgebildet.
  • Die Charta der Vielfalt ist unterzeichnet und wird umgesetzt.
  • Wir bringen eine niederschwellige Organisationskultur auf den Weg (Regeln für einen     vorurteilsfreien und wertschätzenden internen Sprachgebrauch, flexibler Umgang mit     Kleidungsvorschriften, barrierefreie Gestaltung zentraler interner Schriften …)
  • Vielfalt wird zum wichtigen Element der internen Kommunikation („Diversity-Ideenbox“ oder     „Diversity-Pinnwand“ im Intranet, „Diversity-E-Mail-Service“ mit wichtigen und interessanten     Kurzinfos, )

Wir werden an dieser und anderen Stellen regelmäßig über das Projekt berichten.
Seien Sie gespannt!